Grundprinzipien.
Zweikomponentenspritzguss
Zwei Werkstoffe nacheinander. Vollautomatisch und auf derselben Maschine.
Vorher eingelegtes Teil
Ein fertiges Einlegeteil aus Metall oder Kunststoff wird ins Werkzeug gelegt und mit Kunststoff umspritzt.
Automatischer Zyklus
Zwei Spritzzyklen je Teil. Durchgehend automatisiert.
Von Hand oder per Roboter
Das Einlegeteil wird vor jedem Zyklus eingelegt, per Roboter oder von Hand.
Zweikomponentenwerkzeug
Zweikomponentenwerkzeuge erlauben es, Geometrien präzise zu kombinieren.
Verträglichkeit
Die Werkstoffe müssen aneinander haften. Manche Paarungen brauchen zusätzlich einen Formschluss.
Häufige Fragen
Zweikomponententeile in großer Stückzahl, etwa TPE auf PP für Weichgriffe. Durchgehend automatisiert.
Eingebettete Metalleinsätze wie Gewindeeinsätze in Kunststoff sowie fertige Bauteile, die im Kunststoff sitzen.
Ein Zweikomponentenwerkzeug kostet das 1,5- bis 2-Fache des Einkomponentenwerkzeugs. Beim Einlegespritzguss kommt zum normalen Werkzeug nur die Handhabung des Einlegeteils hinzu.
Umspritzen verlängert den Zyklus gegenüber dem Einkomponentenverfahren um 50 bis 80 %. Der Einlegespritzguss bleibt nah am normalen Zyklus.
Umspritzen ab 20 000 Stück im Jahr. Einlegespritzguss ab 1000 Stück.
Umspritzen: Werkzeuggriffe und Zahnbürsten. Einlegespritzguss: Gewindeeinsätze in Kunststoffgehäusen.
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